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Die ersten 100 Tage: Wie neue Mitarbeiter im Betrieb ankommen

Viele Kündigungen passieren schon in der Probezeit. Ein durchdachtes Onboarding sorgt dafür, dass neue Fachkräfte bleiben.

Von Florian Bader · 28. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

Die ersten 100 Tage: Wie neue Mitarbeiter im Betrieb ankommen
Eine neue Fachkraft zu gewinnen kostet Zeit und Geld. Umso ärgerlicher ist es, wenn sie den Betrieb nach wenigen Wochen wieder verlässt. Häufig entscheidet sich in den ersten Monaten, ob jemand bleibt.

Vor dem ersten Tag

Gutes Onboarding beginnt schon vor dem Arbeitsantritt. Ein kurzer Anruf, eine Nachricht mit Infos zum ersten Tag und die Frage nach der Arbeitskleidergröße zeigen: Wir freuen uns auf dich.

Der erste Arbeitstag

Am ersten Tag sollte alles bereitliegen: Arbeitskleidung, Werkzeug, Zugänge. Eine persönliche Begrüßung durch den Chef und ein Rundgang durch den Betrieb geben Orientierung. Wer den Neuen einfach auf die Baustelle schickt, verschenkt einen wichtigen Moment.

Ein fester Ansprechpartner

Ein Pate aus dem Team hilft, die vielen kleinen Fragen zu klären, die man dem Chef nicht stellen möchte. Er erklärt Abläufe, stellt Kollegen vor und sorgt dafür, dass sich niemand allein gelassen fühlt.

Regelmäßige Gespräche

Kurze Feedbackgespräche nach der ersten Woche, nach einem Monat und vor dem Ende der Probezeit schaffen Klarheit. Beide Seiten können sagen, was gut läuft und wo es hakt. Probleme werden so früh erkannt und lassen sich meist leicht lösen.

Verantwortung übertragen

Fachkräfte wollen zeigen, was sie können. Wer schrittweise eigene Aufgaben bekommt, fühlt sich ernst genommen und identifiziert sich schneller mit dem Betrieb.

Fazit

Die ersten 100 Tage sind eine Investition, die sich lohnt. Ein strukturierter Start reduziert Fluktuation und macht neue Mitarbeiter schneller produktiv.
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