Die ersten 100 Tage: Wie neue Mitarbeiter im Betrieb ankommen
Viele Kündigungen passieren schon in der Probezeit. Ein durchdachtes Onboarding sorgt dafür, dass neue Fachkräfte bleiben.
Eine neue Fachkraft zu gewinnen kostet Zeit und Geld. Umso ärgerlicher ist es, wenn sie den Betrieb nach wenigen Wochen wieder verlässt. Häufig entscheidet sich in den ersten Monaten, ob jemand bleibt.
Vor dem ersten Tag
Gutes Onboarding beginnt schon vor dem Arbeitsantritt. Ein kurzer Anruf, eine Nachricht mit Infos zum ersten Tag und die Frage nach der Arbeitskleidergröße zeigen: Wir freuen uns auf dich.
Der erste Arbeitstag
Am ersten Tag sollte alles bereitliegen: Arbeitskleidung, Werkzeug, Zugänge. Eine persönliche Begrüßung durch den Chef und ein Rundgang durch den Betrieb geben Orientierung. Wer den Neuen einfach auf die Baustelle schickt, verschenkt einen wichtigen Moment.
Ein fester Ansprechpartner
Ein Pate aus dem Team hilft, die vielen kleinen Fragen zu klären, die man dem Chef nicht stellen möchte. Er erklärt Abläufe, stellt Kollegen vor und sorgt dafür, dass sich niemand allein gelassen fühlt.
Regelmäßige Gespräche
Kurze Feedbackgespräche nach der ersten Woche, nach einem Monat und vor dem Ende der Probezeit schaffen Klarheit. Beide Seiten können sagen, was gut läuft und wo es hakt. Probleme werden so früh erkannt und lassen sich meist leicht lösen.
Verantwortung übertragen
Fachkräfte wollen zeigen, was sie können. Wer schrittweise eigene Aufgaben bekommt, fühlt sich ernst genommen und identifiziert sich schneller mit dem Betrieb.
Fazit
Die ersten 100 Tage sind eine Investition, die sich lohnt. Ein strukturierter Start reduziert Fluktuation und macht neue Mitarbeiter schneller produktiv.